Hatha Yoga

Der bekannteste Yoga Weg in der westlichen Welt ist Hatha-Yoga. Hier liegt der Fokus auf der Harmonisierung des Körpers. Asanas (Körperübungen) Pranayama (Atemtechniken) und Tiefenentspannungstechniken. Positives Denken und eine ausgewogene Ernährung gehören ebenso dazu. Hatha-Yoga ist ein sehr guter Einstieg in das ganzheitliche System YOGA.
Bis heute weiß niemand, wo der Körper endet und der Geist beginnt, oder wo der Geist endet und die Seele beginnt. Sie gehen ineinander über. Ein Teil der Yogapraxis ist eine Durchdringung von außen nach innen, ein anderer Teil die Durchdringung von innen nach außen. Sie berührt alle drei Schichten des Menschen.

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Raja Yoga

Der Geist ist König der Sinne.
Der Weg, bei dem die menschliche Psyche im Mittelpunkt steht, heißt Raja Yoga. Hier arbeitet der Yogi mit dem Unterbewusstsein, dem bewussten Denken, dem Verstand und mit der Intuition. Wertvolle Hilfsmittel im Raja Yoga sind Achtsamkeit, mentales Training, wie Affirmationen oder Visualisierungen, und Meditation. Sie helfen den Geist zu verstehen und die vielen aufkommenden Gedanken zu besänftigen.
Wenn die Gedanken zur Ruhe kommen, breitet sich ein Gefühl von Frieden und Harmonie in uns aus.

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Bhakti Yoga

Bhakti Yoga ist der Yoga der Hingabe und der Liebe.
Bhakti Yoga spricht vor allem sehr gefühlsbetonte Menschen an.
Bhakti Yoga lehrt Techniken, um Gefühle nicht zu unterdrücken sondern zu sublimieren.
Durch verschiedene Methoden, wie Singen, Beten und das Wiederholen von Mantras, wird emotionale Energie in Hingabe verwandelt.

Mantra Yoga

Im Yoga spielen Klänge traditionell eine große Rolle: Wir beginnen jede Yogastunde mit dem Mantra OM und zum Abschluss einer Stunde wird ein Mantra während der Entspannungsphase gesungen. In einigen Stunden werden indische Musik unsere Übungen begleiten.
Der Gedanke ist der ANFANG von allem. Mantra Yoga hilft uns positive Schwingung zu erfahren und uns zu fokussieren.
Klinische Studien belegen, dass indische Sitar-Musik sogar noch beruhigender wirken kann als klassische Kompositionen.


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Karma Yoga

Karma Yoga ist der Yoga der Tat oder Handlung. Karma Yoga sieht das Leben und Schicksal als Chance. Ein wichtiger Teil ist der selbstlose Dienst.
Karma Yoga lehrt, dass unsere Taten uns entweder befreien und damit glücklicher machen oder und versklaven und damit unglücklich machen können. Wir erleben somit die Ernte unseres Handelns (und Denkens), entweder in diesem oder im nächsten Leben. Karma Yoga lehrt das uneigennützige, altruistische Handeln ohne Blick auf den Verdienst der jeweiligen Handlung. Man soll nicht auf das Ergebnis versessen sein, sondern ohne jeweilige Absicht einfach gut handeln.
Jede Handlung kann spiritualisiert werden. Wichtig ist, Sie reines Herzens bei voller Konzentration auf die Gegenwart durchzuführen. So wird auch der Abwasch oder das Bügeln zur Yoga-Übung.
Karma Yoga wird sie schnell zufriedener machen, dazu wird kein zusätzlicher Zeitaufwand benötigt, kein bestimmter Ort und keine spezielle Tätigkeit. Karma Yoga lehrt, um der Sache willen zu arbeiten, ohne sich daran zu hängen, es lehrt, wie man am besten den größten Teil der eigenen Energien verwendet. "Pflicht um der Pflicht willen" lautet das Motto eines Karma Yogin. Arbeit ist für den/die PraktikerIn des Karma Yoga Gottesdienst. Jede Arbeit wird zu einer Opfergabe an Gott.

Jnana Yoga

Jnana Yoga ist der Yoga des Wissens, die philosophische oder intellektuelle Methode zur spirituellen Entwicklung.
Jnana Yoga beschreibt die Welt als Illusion und stellt Fragen, wie:

Wer bin ich? Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? Was ist der Sinn des Lebens?

Karma und Reinkarnation werden erklärt und Meditationstechniken gegeben, um die Wahrheit in sich selbst intuitiv zu erfahren.
Jnana Yoga wird als die schwierigste Form des Yoga angesehen. Es erfordert einen scharfen Geist und einen klaren Verstand.